Wie fotografiert man den Wiener Stephansdom? Ein Fotokurs mit Gerhard Figl in Wien

Gerhard Figl, Fotograf und Betreiber einer Fotoschule erklärt in diesem Fotografie-Tutorial -außerhalb seiner Fotokurse wie man den Wiener Stephansdom mit einer normalen Spiegelreflexkamera oder einer Systemkamera eindrucksvoll fotografieren kann. 

 

Bei  Fotoworkshops in Wien in Zusammenhang mit Architekturaufnahmen bemerke ich häufig die Ratlosigkeit von angehenden Jungfotografen, wie man nach den Gestaltungsreglen die Wiener Bauwerke am Besten fotografieren kann. 

Anhand dieses Beispieles in der Wiener Innenstadt erkläre ich wie man bei den engen Platzverhältnissen vor dem Stephansdom den Steffl festhalten kann. 

Natürlich gibt es verschiedene Möglichkeiten und Standorte diese ehrwürdige Kathetrale in der Wiener Innenstadt aufzunehmen. 

Ich habe auch schon gute Aufnahmen aus dem Blickwinkel Ecke Rothenturmstraße und Brandstätte gesehen, aber nach meiner Meinung der beste Standpunkt für die Aufnahme ist der Standpunkt an der süd-westlichen Seite des Domes aus der Richtung des Grabens beim Haas Haus. 

Ich beginne mit dem Fotostandpunkt an der Ecke zum Abgang der Ubahn-Station Stephansplatz. Die Kamera platziere ich auf der Höhe zum Gebäude in der die Bank-Austria am Stpahansplatz eingemietet ist. Der Standpunkt befindet sich genau genommen in der Golschmiedgasse, direkt neben dem Abgang zur Ubahnstation. 

Eine professionelle Lösung ist es für die Aufnahmen ein Fotostativ, oder auch Dreibein zu verwenden.  Ich weiß, es befinden sich in diesem Bereich viele Wien Touristen die nicht auf die Straße achten und über das Stativ stolpern können. Aber für qualitative hochwertige Fotografien der Kirche sollten Sie das Stativ benutzen. Sie möchten den historischen Wiener Stephansdom als Ganzes auf das Foto bekommen, dann wählen ein Weitwinkelobjektiv mit einer Brennweite zwischen 14 bis 17 Milimeter bei einem Vollformatsensor.  Bei einer Cropkamera wählen Sie die Brennweiten zwischen 10 und 12 Milimeter.  Aus dem Blickwinkel der Golschmiedgasse  und Haas Haus ist eine steiler Kamerawinkel auf die Perspektive des Stephansdomes notwendig um die ganze Architektur aufzunehmen. Die steil nach oben gerichtete Perspektive auf den Wiener Dom hat den Nachteil, daß der Anstellwinkel aus kurzer Distanz zum Fotomotiv die bekannten stürzenden Linien im Foto ergeben. Dieses Problem der stürtzenden Linien bekommen Sie wieder mit der Nachbearbeitung der Fotos in Adobe Photoshop Lightroom. Nutzen Sie für diese Problemlösung die Objeiktivkorrektur in Lightroom , um den Fehler der stürtzenden Linien wieder zu beheben.  

Wie schon zuvor erwähnt ist Wien ein Toursistenmagnet und gerade bei den Sehenswürdigkeiten Wiens ist deshalb immer ein Getümmel an Menschenmassen.  Wenn Sie die vielen Menschen in der Wiener Innenstadt nicht am Foto wollen, dann schrauben Sie einfach einen ND Filter oder Graufilter auf Ihr Weitwinkelobjektiv.  Der verminderte Lichteinfall bewirkt längere Belichtungszeiten für Ihre Aufnahmen mit der Spiegelreflexkamera oder Systemkamera.  Konkret die Aufnahme aus der Golschmiedgasse beim Haas Haus in Richtung Stepahnsplatz würden ohne Graufilter auch viele Touristen und Menschen vor der ehrwürdigen Wiener Kathetrahle stehen. 

Aber die längere Belichtungszeit von zirka 2 Minuten läßt so ziemlich alle Personen aus der Aufnahme verschwinden. Ich werde in nächster Zeit weitere Erklärungen und Informationen zum Thema Fotografieren in Wien geben.  Viel Spaß mit meinen Fotokursen rund um Wien.  

Danke für Ihr Interesse 

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